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Unter dieser Rubrk möchten wir gern ein wenig zur Geschichte der Selbener Kirche und des Ortes Selben berichten.

Der Oberbürgermeister Dr. Manfred Wild hatte dazu bereits im Juni 2016 bereits einige sehr interessante Details aus der Geschichte des Ortes Selben berichtet. So war zu hören, dass Selben urkundlich erstmals 1222 erwähnt worden ist und der Ort in 5 Jahren somit auf nunmehr 900 Jahre zurückblicken kann.

Hier die Namensentwicklung des Ortes Selben:

1222: Selun (evtl. Seluin)

1289: Selwin

1350: Selwen (LBFS 13)

1404: Selwyn 

1442: Große, Kleine Selwen

1445: Selwyn

1464: Selbyn

1570: Sälbenn, Selbenn

1791: Selben

Geschichte von Selben bis heute

Selben wurde 1415 erstmals als Rittersitz erwähnt.

1462 ist daraus ein Vorwerk entstanden.

Als Rittergut fand Selben 1518 Beachtung. Familie von Maschitz war zu dieser Zeit Eigentümer.

1845 wurde das Rittergut Selben mit dem Rittergut Zschepen vereinigt. Der Besitzer war damals Anton Wilhelm Karthauss. Das Rittergut befand sich sener Zeit im Bereich der kleinen Dorfstraße und wurde vermutlich imEnde des 19. Jahrhunderts abgerissen. Heute steht in der kleinen Dorfstraße noch ein Haus, damals als Stallung für das Rittergut genutzt wurde.

In den 1930er Jahren beafnden sich einige Vereine in Selben. Überliefert worden ist ein Radsportverein, der für die ländliche Bevölkerung gegründet wurde und ein Theaterverein. Noch viel eher ist im ehemaligen Plan Siechenhaus die Gartensparte Selben gegründet worden. Seit 1919 befindet sich diese Gartensparte uf Selbener Gebiet und kann fast auf 100 Jahre zurückblicken. Sie ist damit eine der ältesten Gartensparten in der Delitzscher Umgebung.

 

Selben heute:

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Delitzsch. Durch Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt.

Im Zuge der Kreisreform in der DDR 1952 wurde Selben von dem ehealigen Sachsen zu dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt. 

Durch enorme Niederschlagsmengen führte im Juli 1954 der Strengbach enorme Wassermengen. Das führte zu Überschwemmungen in ganz Selben. Einige Häuser konnten nur über Boote erreicht werden.

1994 ging der Landkreis Delitzsch aus dem Bezirk Leipzig  durch die Gebietsreform hervor.  

Am 1. Januar 1994 erfolgte der Zusammenschluss von Brodau, Döbernitz, Beerendorf und Selben zur Gemeinde Döbernitz.

Durch die Eingemeindung von Döbernitz in die Stadt Delitzsch sind Selben und Zschepen seit dem 1. März 2004 Ortsteile der Stadt Delitzsch.

Durch die günstige Lage zu öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nähe zu Leipzig sind in den letzten Jahren viele neue Häuser in Selben entstanden. Baugrundstücke sind mittlerweile stark nachgefragt. Daher hat der Ort in den letzten Jahren viele neue Einwohner erhalten, die mit den zahlreichen Kindern wieder den Altersdurchschnitt des Ortes positiv beeinflussen.

Heute hat der Delitzscher Ortsteil ca. 1100 Einwohner und seit dem Oktober 2015 mit der Ortsfeuerwehr Zschepen ein neues Feuerwehrhaus in der LangeStraße 61. 

Die Freiwillige Feuerwehr, der Karnevalsverein  und der Fußballverein Grün Weiß Selben sind die größten Vereine im Ort. 

 

Wie geht es weiter mit der Ortschronik?

Um die Geschichte des Ortes und unserer Kirche aufzuschreiben möchten wir daher eine Chronik ins Leben rufen, die sich mir den kleinen und großen Ereignissen auseinandersetzt. Dazu benötigen wir allerdings ihre / eure Hilfe. Es wäre gut, wenn man dazu ein paar Fotos / Postkarten und historische Doukumente bekommen könnte.Wir werden dazu mal ein Kontaktformular erstellen, wo wir solche Informationen sammeln möchten, um sie der Öffentlichkeit vorzustellen.

Näheres dazu demnächst. Die Seite ist erst im Aufbau begriffen und lebt natürlich von den Informationen, die man bekommt oder recherchiert. Es wäre schön, wenn wir da Unterstützung von Altselbenern bekommen könnten.

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